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Schreckgespenst Deflation

Der Ende des Mindestkurses senkt die Preise. Darüber freuen können wir uns nichts. Ein Kommentar.

Von Peter Hossli

Der Mindestkurs ist weg, der Euro sackt ab, der Franken erstarkt. Einkaufen in Konstanz wird noch günstiger. Ebenso die Karosse aus Deutschland, der Schuh aus Italien, der Urlaub in Frankreich. Um all das zu bezahlen, leihen uns Banken das Geld zu einem Zins von null. Das freut uns an der Kasse – ist aber toxisch.

Ein Schreckgespenst geht um: die Deflation, der Zerfall der Preise für Waren und Dienstleistungen. Verbreitet sich der Glaube, alles werde ständig billiger, lassen wir das Geld im Portemonnaie. Eine solche Spirale des Konsumverzichts würde die Wirtschaft abwürgen. Das kostet viele Jobs.

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